Bei der Firmengründung durch die Gebrüder Stümpel im Jahr 1936 waren ausschließlich Holztransporte angedacht.

Das weitere Angebot der Stümpelbrüder, als Lohnmähdrescher in der Landwirtschaft, passte in die damalige Zeit, denn die mühselige Erntearbeit auf den Feldern in motorisierter oder teilmotorisierter Form war für viele Landwirt und Nebenerwerbslandwirte eine enorme Arbeitsentlastung. Das Stümpel´sche Unternehmen entwickelte sich gut, denn man hatte den Wirtschaftsbereich genau im Blick.
28 Jahre später übernahm Josef Finke (Vater der heutigen Geschäftsführer Franjo und Siggi Finke) den Betrieb und sah eine ständig neue, wirtschaftlich gut aufgestellte Aufwärtsentwickelung. Man hatte gerade die schweren Nachkriegsjahre hinter sich gelassen, nutzte die Aufbruchstimmung der Menschen in Deutschland und beteiligte sich kraftvoll an der aufstrebenden wirtschaftliche Situation der Bundesrepublik.

Nach dem frühen Tod des Vaters Josef Finke mit 49 Jahren im Jahr 1986 übernahmen die beiden Brüder Franjo, und Siggi Finke das verantwortungsvolle Erbe ihres Vaters, standen aber gleichzeitig schon mit in recht jungen Jahren vor der verantwortungsvollen Entscheidung „Lohndrescherei oder Spedition“!
Sie entschieden sich für die Spedition! Mit dieser Entscheidung rollte der erste Lkw für die Anfang der 90er Jahre gegründete Firma Keimeier & Finke GmbH über die bundesdeutschen Straßen.
Der Beitritt zur GEL Express Logistik, einem Overnight-Logistik-Verbund, erfolgte 1995, um das Angebot für die ständig wachsenden Kundenwünsche zeitlich, für alle Größenverhältnisse angepasst, entscheidend erweitern zu können.
2003 erfolgte der Beitritt zur CTL – Cargo Trans Logistik.

Zu den wichtigsten Leitungsmerkmalen der Keimeier & Finke GmbH gehören die Teil- und Komplett-Ladungsverkehre deutschland- und europaweit, Direktauslieferung von Stückgütern, Just-in-Time zum gewünschten Termin, individuelle Zustellungen mit Ladeboardwand, Ladekran oder Mitnahme-Gabelstabler, Endkundenbelieferung, Verpackungslösungen, Spezialtransporte, Beschaffungslogistik, Lagerung und Kommissionierung und Konfektionierung, Überseeverpackung und Containerstauung, dazu Zollpapiererstellung und Zollabwicklung.
Mit dem wirtschaftlichen Erfolg, so die drei Geschäftsführer der Firma Keimeier & Finke GmbH, und den nach eigenen Angaben teilweise zweistelligen Zuwachsraten sei man nun an seine Grenzen gestoßen.
Alle bisherig-getroffenen Entscheidungen waren richtig und brachte dem Unternehmen „mal mit großen-mal mit kleinen Schritten“ stetig nach vorn“! Die nur 6 Verlade-Tore für viele Fahrzeuge haben die notwendig gewordenen Arbeitsabläufe so ausgebremst, das auch hier der Neubau ein unbedingtes „Muß“ wurde. Hier kann zukünftig bei 30 Verlade-Toren ein besonders zügiges Tempo vorgelegt werden.

So wurde das ehemalige Gebäude der Firma Peacock im Haarener Industriegebiet zu klein und man orientierte sich in einer wirtschaftlich sehr günstigen Lage mit einem Neubau auf einen neuen Firmengelände in der Graf-Zeppelin-Straße 47 in Bad Wünnenberg Haaren direkt an der A44 / A33.
Mit dem Neubau kann die Firma SHL Spedition und Logistik Haaren Keimeier & Finke GmbH optimal ihren Expansionskurs fortsetzen. Weiterhin will die Firma Keimeier & Finke GmbH für ihre Niederlassung in Weingarten am Bodensee mit 20 Mitarbeitern und 10 Fahrzeugen das einstige Peacock-Lager weiterhin nutzen. Die ehemalige Nutzfläche in der Otto-Lilienthal-Straße wird zukünftig aufgegeben.

Die ersten Stützen der neuen Halle sind bereits erstellt!
Von Seiten der Firmenleitung rechnet man voraussichtlich zur Jahreswende 2016/2017 mit einem Komplett-Einzug. Der Neubau umschließt an neuer Fläche 60.000 m², die Halle 8.500 m² und ca. 2..000 m² für Büroräume.
Der Fuhrpark umfasst circa 80 Fahrzeuge. 200 Mitarbeiter, davon 40 Auszubildende gehören zum Mitarbeiter-Team, sind täglich bundesweit, aber auch international in der Schweiz und Österreich für die Firma Keimeier & Finke GmbH auf dem Verkehrswegen unterwegs.

Mit den Zukunftswunsch „Wir wollen weiterhin gesund wachsen“ betont Geschäftsführer Norbert Keimeier seine Zukunftsstrategien in seinem erfolgsverwöhnten OWL-Unternehmen.
Bürgermeister Christoph Rüther wies nochmals darauf hin, dass direkt im Industriegebiet Haaren bereits 2.500 Menschen Arbeit gefunden haben, stadtweit seien es 3.900 Arbeitsplätze.

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